Welschen Ennest

Mebold-Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist

AKTUELLE KONZERTANKÜNDIGUNG:

ORGELKONZERT WELSCHEN ENNEST

Sonntag, 24. November 2018, 20.00 Uhr

KUNSTVEREIN SÜDSAUERLAND in Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist

präsentiert Orgel Solo-Sonderkonzert in der Kirche St. Johannes Baptist Welschen Ennest

Kit Armstrong

Der weltbekannte Pianist

spielt Werke von

 

John Bull

György Ligeti

Girolamo Alissandro Frescobaldi

und Franz Liszt

 

in der Kirche St. Johannes Baptist in

Welschen Ennest.

 

Kostenbeitrag: 10 € (Vorverkauf)

Kit Armstrong an der Mebold Orgel in

Welschen Ennest (Foto: Philipp Weber)

Kit Armstrong, 1992 in Los Angeles geboren, begann fünfjährig mit dem Komponieren und bald darauf mit dem Klavierunterricht. Heute konzertiert er weltweit in berühmten Konzertsälen: Musikverein Wien, Concert-gebouw Amsterdam, Royal Festival Hall London, Philharmonie Berlin und Köln, Elbphilharmonie Hamburg, NHK Hall Tokio. Einige Höhepunkte als Solist: Academy of St Martin in the Fields in der Kölner Philharmonie, im Palais des Beaux-Arts in Brüssel, in der Elbphilharmonie in Hamburg; Debüt bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann; Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Herbert Blomstedt. 2018 als Dirigent und Solist mit der Academy of St Martin in the Fields beim Beethovenfest Bonn.

 

Seit einigen Jahren macht sich Kit Armstrong auch als Organist einen Namen. So erhielt er in der laufenden Saison Einladungen in die Orgel-Reihen der Berliner Philharmoniker und der Kölner Philharmonie. Die Berliner Philharmoniker schreiben: „In der Musikwelt gibt es immer wieder bedeutende Doppelbegabungen. Darunter befinden sich etwa Künstler, die zwei Instrumente gleichermaßen beherrschen oder auch Musiker, die als Komponisten und Instrumentalisten reüssieren können. Nimmt man dies zum Maßstab, dann ist Kit Armstrong eine Dreifachbegabung. Der 25jährige Ausnahmekünstler gehört zu den gefragtesten Pianisten unserer Zeit, ist ein mit zahlreichen Preisen bedachter Komponist und hat neuerdings die »Königin der Instrumente« für sich entdeckt. (www.berliner-philharmoniker.de)

 

Wie schon im Jahr 2017 folgt Kit Armstrong unserer Einladung, neben

seinen übrigen professionellen Rezital-Verpflichtungen das Konzert an

der Mebold-Orgel zu spielen.

 

Samstag, 24. November 2018, 20.00 Uhr

Welschen Ennest, Kirchstraße

 

10,00 €-Karten-Verkauf gegen Überweisung ab sofort.

Empfänger: Kunstverein Südsauerland

IBAN: DE08 4625 0049 0000 0468 88

Verwendungszweck: 24.11.2018 - Orgel Solo

Kartenreservierungen per Email an: info@kunstverein-suedsauerland.de

Die Mebold-Orgel

Mit viel Liebe zum Detail und profunden Fachkenntnissen des Orgelbaumeisters und seiner Mitarbeiter wurden in der Orgelbauwerkstatt Mebold in Siegen-Breitenbach ab 2001 die Pläne für eine 26-registrige Schleifladenorgel in die Tat umgesetzt.

 

Als Orgelbaumeister Hans Peter Mebold während der Arbeiten plötzlich verstarb, war das Projekt ernsthaft gefährdet. Sein späterer Werkstattleiter Tobias Späth und Frau Marianne Mebold führten die Arbeiten jedoch ohne Verzögerung oder Qualitätseinbruch zu einem sehr guten Ende.

 

Das Instrument wurde am 8. September 2002 durch Pfarrer Paul Nikolajczyk eingeweiht.

 

Die Disposition wurde unter fachlicher Beratung des Orgelbausachverständigen Helmut Peters, Paderborn, von OBM Hans Peter Mebold eigens für Welschen Ennest entworfen. Sie zeichnet sich durch eine selten anzutreffende Vielseitigkeit aus, zumal, wenn man die begrenzte Zahl von 23 originalen (und 3 transmittierten) Registern bedenkt.

Cäcilienfenster neben der Mebold-Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist Welschen Ennest

Mebold-Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist Welschen Ennest

Ein „klassischer" Aufbau im Hauptwerk und zahlreiche „romantische" Klangfarben im Schwellwerk wie Salicional, Schwebung, Geigenprinzipal und Oboe in französisch-romantischer Bauweise ermöglichen eine Darbietung von Werken aus nahezu allen Stilepochen und Traditionen.

 

Die leichtgängige mechanische Spieltraktur trägt zur großen Spielfreude bei, die vom Instrument auf den Organisten übergeht. Eine elektronische Setzeranlage ermöglicht die Realisierung auch anspruchsvollster Konzerte, ohne dass dabei ein Registrant tätig werden muss.

 

Ermöglicht wurde die Anschaffung des Instruments durch das Engagement der Mitglieder des eigens gegründeten Orgelbauvereins sowie durch die kleinen und großen Spenden der Gemeindemitglieder und Sponsoren.

Disposition der Mebold-Orgel in der kath. Pfarrkirche St. Johannes Bapt.

in Kirchhundem Welschen Ennest

Hauptwerk C – g’’’

 

1.   Bordun 16’

2.   Prinzipal 8’

3.   Gedackt 8’

4.   Gambe 8’

5.   Octave 4’

6.   Gemshorn 4’

7.   Nasat 2 2/3’

8.   Superoctave 2’

9.   Mixtur 4-fach  1 1/3’

10. Trompete 8’

 

       Tremulant

 

       Zimbelstern

 

       Crescendowalze

 

 

Schwellwerk C – g’’’

 

11. Rohrflöte 8’

12. Salicional 8’

13. Schwebung 8’

14. Geigenprinzipal 4’

15. Blockflöte 4’

16. Quinte 2 2/3’

17. Hohlflöte 2’

18. Terz 1 3/5 ‚

19. Larigot 1 1/3’

20. Sifflöte 1’

21. Oboe 8’

 

Pedalwerk

(durchschobene Lade mit HW)

 

22. Subbaß 16’

      (Transmission mit Bordun 16’ HW)

23. Gemsbaß 8’

24. Octave 4’

      (Transmission mit HW)

25. Corno 16’

26. Trompete 8’

      (Transmission mit HW)

 

Koppeln:  I-II; I-P; II-P

 

Spieltraktur: mechanisch

 

Registertraktur: elektrisch, mit Setzer

 

Die Mebold-Orgel ist auch beim Orgelverbund Westfalen gelistet, der derzeit 28 aktive Mitglieder zählt. Durch Anklicken des nachfolgenden Logos gelangen Sie zur Seite des Orgelverbunds mit weiteren Informationen:

 

Erstellt durch:

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